Kurs: Nehmt Neuland unter den Pflug

Katholischer Glaubenskurs ab Februar

Zum biblischen Aufruf „Nehmt Neuland unter den Pflug!“ findet von Februar bis April 2018 ein Kurs zur Neuevangelisierung in unserer Pfarreiengemeinschaft Heimenkirch statt.

Die Pfarreiengemeinschaft Heimenkirch startet am 20. Februar mit dem Glaubenskurs, für den man sich ab sofort anmelden kann.
Der Kurs unter dem biblischen Motto „Nehmt Neuland unter den Pflug“ habe bereits in anderen Pfarreien des Bistums großen Anklang gefunden, heißt es in einer Mitteilung der Pfarreiengemeinschaft.
Er wird von der Dominikanerin Theresia Mende geleitet und richtet sich an „alle, die eine Vertiefung im geistlichen Leben suchen und Bibel und Sakramente neu entdecken wollen.“

An sieben Dienstag-Abenden, jeweils um 20 Uhr, geht es um die Themen:
Bekehrung, Wandlung, Versöhnung, Heilung, Gebet um den Heiligen Geist und Sendung.

Die einzelnen Abende bestehen aus einem Vortrag mit anschließendem Austausch und einem praktischen Teil, der je nach Abend verbunden ist mit Gebeten, Lobpreis, Versöhnung, Tauferneuerung und Eucharistiefeier.
Am Ende des Kurses steht eine Heilige Messe mit Sendungsfeier, zelebriert vom Weihbischof des Bistums Augsburg, Florian Wörner.

Die Kursleiterin, Schwester Theresia Mende, lebt im Kloster Wettenhausen und arbeitet im Institut für Neuevangelisierung des Bistums Augsburg.

Ort des Glaubenskurses ist jeweils das Sankt-Anna-Haus, Kirchplatz 4, in Opfenbach, in Verbindung mit der benachbarten Pfarrkirche Sankt Nikolaus.

Teilnehmen können alle Interessierten ab etwa achtzehn Jahren.
Die Teilnahme ist unentgeltlich.

Mitmachen kann auch, wer nicht an allen sieben Abenden dabei sein kann.

Anmelden kann man sich telefonisch oder per Mail im Pfarrbüro Heimenkirch unter Telefon:  0 83 81 /21 91 oder pg-heimenkirch@bistum-augsburg.de.
Dort und im Pfarrbüro in Opfenbach gibt es auch einen Flyer mit allen Angaben zur Veranstaltung. Weitere Flyer sind in der Kirche ausgelegt.
Bitte verwenden Sie hierzu den Anmeldeabschnitt des Flyers.

Anmeldeschluss ist der 13. Februar.

Interview mit Schwester Theresia

Glaubenskurs: „Nehmt Neuland unter den Pflug. Es ist Zeit den Herrn zu suchen“ (Hos 10,12) in der Pfarreiengemeinschaft Heimenkirch

Dieser Kurs wird von Schwester Theresia Mende OP aus dem Kloster Wettenhausen durchgeführt. Sie arbeitet derzeit im Institut Neuevangelisierung in der Diözese Augsburg.

Schwester Theresia, Sie arbeiten am Institut für Neuevangelisierung. Manche Gläubige können sich unter dem Begriff der Neuevangelisierung wenig vorstellen. Worum geht es Ihnen und dem Institut?
Papst Johannes Paul II., Papst Benedikt XVI. sowie Papst Franziskus haben die Notwendigkeit einer Neuevangelisierung der Kirche Europas erkannt und dazu immer wieder aufgerufen. Es geht ihnen dabei nicht um die „Erfindung“ eines neuen Evangeliums, sondern um neue Zugänge zum Verständnis der Hl. Schrift und zur Lehre und Glaubenspraxis der Kirche; d.h. unter anderem auch zu den Sakramenten. Auf diese Weise soll den Gläubigen der Weg zu einer neuen, lebendigen Gottesbeziehung geöffnet werden. Denn wir alle wissen, dass selbst die kostbarsten Überlieferungen im Laufe der Zeit verblassen und den Menschen nichts mehr sagen. Sie müssen deshalb unter neuen Umständen immer wieder neu erschlossen werden.

Auch der Kurs versteht sich als Beitrag zur Neuevangelisierung. An wen richten Sie dieses Angebot?
Der Glaubenskurs „Nehmt Neuland unter den Pflug, es ist Zeit, den Herrn zu suchen“ richtet sich an alle Interessierten ab ca. 18 Jahre, gleich ob fernstehende oder praktizierende Katholiken. Altersmäßig ist nach oben keine Grenze gesetzt. Es ist ja für keinen zu spät oder zu früh, sich auf das Abenteuer einer lebendigen Herzensbeziehung zu Gott einzulassen.

Den ausliegenden Ankündigungen Ihres Kurses kann entnommen werden, dass es sich beim Kurs „Nehmt Neuland unter den Pflug“ nicht nur um reine Vorträge handelt. Welche Elemente gehören zu einer Abendeinheit?
Die einzelnen Abende enthalten  je zwei Teile, einen „lehrmäßigen“ Teil, der aus einem biblischen Vortrag mit anschließendem Austausch besteht, und einen praktischen Teil, der je nach Abend verbunden ist mit Gebet aus dem Herzen, Anbetung und Lobpreis, Sakrament der Versöhnung, Gebet in den Anliegen Einzelner, Tauferneuerung und Eucharistiefeier.

Welche Hoffnungen und Wünsche verbinden Sie mit dem Kurs in unserer Pfarreiengemeinschaft?
Natürlich wünsche ich mir zuerst einmal, dass viele Mitglieder der Pfarrei an dem Kurs teilnehmen. Und ich hoffe und bete ganz fest, dass in allen eine neue Freude am Glauben und an der Kirche wächst, dass alle neu spüren dürfen, dass der Herr auch in ihrem Alltag gegenwärtig ist und mit ihnen geht und sie mit reichem Segen ausstattet.