Die Pfarreiengemeinschaft

Heimenkirch – Opfenbach – Wohmbrechts – Maria-Thann

Unsere Pfarreiengemeinschaft wurde im Jahr 2015 gegründet. Insgesamt wohnen ca. 5600 Katholiken darin, davon entfallen auf Heimenkirch 2350, auf Opfenbach 1500, auf  Wohmbrechts 1000 und auf Maria-Thann 800. Neben den vier großen Pfarrkirchen kann man einige Kapellen entdecken. 4 größere sind hervorzuheben: die Kapellen in Dreiheiligen, in Mywiler, in Mellatz und die Wallfahrtskapelle in Itzlings.

Gleich zwei große geistliche Zentren des Allgäus befinden sich in unserem Gebiet: Wigratzbad mit seiner modernen Sühnekirche und das Combonihaus in Mellatz. Beide Zentren werden von eigenen Geistlichen betreut und sind somit von der Pfarreiengemeinschaft unabhängig.

Wo liegt Heimenkirch, Opfenbach, Wohmbrechts, Maria-Thann?

Unsere Pfarreiengemeinschaft hat eine schöne Lage: Sie befindet sich an der Schnittstelle zwischen den Hügeln des Allgäus und den fruchtbaren,  warmen Tälern des Bodenseeraums. Wer von Kempten oder Immenstadt kommt, wird hier den Eindruck haben das Allgäu zu verlassen, das Bodenseegebiet öffnet sich. In der anderen Richtung, vom Bodensee her, werden die Hügel immer höher und es geht kräftig bergauf.

Geschichte

Kein Wunder, dass in der Geschichte die Gegend eine bedeutende Rolle spielte. Die Römerstraße von Bregenz nach Kempten durchzog die Ortschaften. Später gehörten sie zum Einzugsgebiet des Klosters St. Gallen. Der Legende zufolge geht die erste Kirche in Maria-Thann auf den heiligen Gallus zurück, der hier 612 gewirkt haben soll. In dem kleinen Ort Mywiler lies sich ein Einsiedler namens Meginbreht nieder, der seine Zelle als Weltgeistlicher 837 dem Kloster St. Gallen vermachte.
Im Mittelalter führte eine Salzstraße durch Wohmbrechts, der Salzstadel zeugt noch heute davon und unter einem Wohnhaus stehen die Fundamente einer alten Burg, die auf eine lange Geschichte dieses Ortes schließen lässt.
Vom 16. Jahrhundert bis zur Säkularisation 1803 befand sich Heimenkirch und Opfenbach in der Herrschaft Bregenz und damit in Österreich, während Wohmbrechts und Maria-Thann eng mit den Geschicken der Reichstadt Wangen verbunden waren, die ebenfalls lange zu Österreich gehörte.
Nach den Wirren der Kriege Napoleons wurde Lindau und der Weg vom Stammgebiet Bayerns zum Bodensee 1806 dem Königreich Bayern zugesprochen. So entstand der schmale Korridor Bayerns, auf dem sich unsere Pfarreien befinden. Dadurch wechselten auch die Diözesangrenzen: unsere Gegend, die bisher im Bodenseebistum Konstanz lag, kam 1821 zum Bistum Augsburg.

Logo

Unser Logo zeigt die vier Kirchtürme unserer Pfarreiengemeinschaft. Jeder Kirchturm hat ein anderes Gesicht, jede Pfarrei hat ihre eigene Geschichte und ihre lange Tradition. Das kirchliche Leben findet seit Jahrhunderten rund um den Kirchturm statt. Trotzdem müssen wir heute mehr den je über den eigenen Kirchturm hinausschauen. Die Türme stehen wie auf einem gemeinsamen Nenner. In der Pfarreiengemeinschaft wachsen sie zusammen. Der Nenner ist der gemeinsame Glauben an Jesus Christus.

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