Die Kapelle in Litzis

Patrozinium: Hl. Sebastian am 20. Januar

Am 3.06.1873 nahm Pfarrer Johann Georg Schweinberger die Benediktion der Glocke und der St. Sebastian Kapelle vor, wie es im Ermächtigungsschreiben des Bischöflichen Ordinariats Augsburg heißt. Alle Haushalte hatten sich im Jahr 1872 am Bau der Kapelle beteiligt. Seither wurde das kleine Gotteshaus mehrfach renoviert. Bei der Renovation 1948 musste auch die Glocke ersetzt werden, nachdem sie im 2. Weltkrieg für die Rüstung beschlagnahmt worden war.

Die Dorfkapelle ist seit ihrem Bestehen ein Ort der Besinnung, des Gebets und des gemeinsamen Gottesdienstes. Neben dem wöchentlichen Rosenkranz haben der Seelenrosenkranz nach Allerheiligen und der Patroziniumsgottesdienst  am 20. Januar eine lange Tradition. Der Erhalt der Kapelle ist den Einwohnern von Litzis ein wichtiges Anliegen, das auch die Dorfgemeinschaft fördert. So findet seit über 20 Jahren im Sommer ein „Boschefest“ statt, dessen Erlös der Kapelle zukommt. Zur Verwaltung und Organisation dieser Aufgaben wurde im Jahr 2001 der Kapellenverein St. Sebastian gegründet.

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