Termin Informationen:

  • Do
    27
    Apr
    2017

    Das letzte Geheimnis von Fatima

    19:30St. Anna Haus, Opfenbach

    Herzliche Einladung zum KEB-Vortragsabend

     

    Über

    „Das letzte Geheimnis von Fatima“

    spricht der Historiker und Bestsellerautor

    Dr. h. c. Michael Hesemann

    am Donnerstag, 27. April, in Opfenbach.

     

    Die öffentliche Veranstaltung der Katholischen Erwachsenenbildung beginnt um 19:30 Uhr im Sankt-Anna-Haus, Kirchplatz 4.
    Einlass ist ab 19 Uhr. Ein Unkostenbeitrag von vier Euro ist erbeten.

     

    In diesem Jahr ist viel vom 500-jährigen Jubiläum der „Reformation“ die Rede. Viel weniger spricht man, auch in kirchlichen Medien und Veranstaltungen, über die Marien-Erscheinungen in Fatima, deren Beginn sich im Mai 2017 zum hundertsten Mal jährt. Und doch sind die Erscheinungen der Gottesmutter in diesem portugiesischen Ort, der seinen Namen von der Lieblingstochter Mohammeds hat, von allergrößter Bedeutung für Geschichte, Gegenwart und Zukunft unseres Kontinents und unserer Kirche.

    Als der Vatikan im Juni 2000 das „Dritte Geheimnis von Fatima“ veröffentlichte, wollte jeder glauben, dass es sich auf die Vergangenheit bezieht. Gerne sah man in der Vision der drei Seherkinder von einem alternden Papst, der „von Schmerz und Sorge gebeugt“ durch „eine große Stadt ging, die halb zerstört war“, um schließlich selbst ermordet zu werden, eine symbolische Darstellung der schrecklichen Kriege und Christenverfolgungen des 20. Jahrhunderts, gipfelnd in dem Attentatsversuch des Türken Ali Agca am 13. Mai 1981, dem 74. Jahrestag der ersten Erscheinung von Fatima, auf Papst Johannes Paul II.

    Doch zum 100. Jahrestag der Erscheinungen ist man sich auch im Vatikan nicht mehr sicher. Längst hat der „Islamische Staat“ mit seiner internationalen Terrorarmee nicht nur der Zivilisation an sich, sondern auch ganz speziell dem Christentum und seinem Zentrum „Rom“ den Krieg erklärt. Immer lauter werden die Warnungen aus Geheimdienstkreisen vor einem islamistischen Terroranschlag auf den Vatikan und den Papst. Wollte uns davor die Gottesmutter vor hundert Jahren warnen?

    Tatsache ist: Bei den Erscheinungen von Fatima, gipfelnd in einem großen Sonnenwunder mit siebzigtausend Augenzeugen, handelte es sich um den machtvollsten Eingriff Gottes in die Geschichte der Gegenwart. Präzise sagte die Gottesmutter den drei Seherkindern den Aufstieg und Fall der Sowjetunion, den Zweiten Weltkrieg und die an ein Wunder grenzende Bekehrung Russlands voraus. Wie kein anderes mystisches Ereignis prägte Fatima seitdem aber auch die Geheimpolitik der Päpste, bis hin zu Johannes Paul II., der überzeugt war, mit einer von der Gottesmutter erbetenen Weihe den Kommunismus besiegt und die Spaltung Europas überwunden zu haben.

    Wir freuen uns, den wohl besten Kenner der Ereignisse von 1917 und ihrer Wirkungsgeschichte im deutschen Sprachraum mit einem spannenden Bildvortrag in unserem Kreis begrüßen zu können. Michael Hesemann wurde durch seine Bücher zu kirchlichen und bibelarchäologischen Themen weltweit bekannt. Die Huffington Post bezeichnete den in Düsseldorf und Rom lebenden Autor als einen der wichtigsten Religionsgeschichtler der Welt. Im letzten Jahr verlieh die Nationale Akademie der Wissenschaften Armeniens Hesemann die Ehrendoktorwürde. Seine bisher 33 Bücher erschienen in 14 Sprachen in einer Weltauflage von fast zwei Millionen Exemplaren. Der Autor erhielt 2008 Zugangserlaubnis zum Vatikanischen Geheimarchiv und ist als Journalist beim Heiligen Stuhl akkreditiert.

    Zum 100. Jahrestag der Erscheinungen veröffentlichte Hesemann jetzt das erfolgreichste Buch über die Marienerscheinungen von Fatima in deutscher Sprache mit einer aktuellen Neuinterpretation des berühmten „dritten Geheimnisses“ von Fatima. Wir halten natürlich am Vortragsabend auch Bücher bereit, die Michael Hesemann gerne signiert.

     

     

     

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