Trauergruppe
Mit Düften, Sprache und Bewegung der Trauer begegnen.
Für Trauernde, die den Mut haben ihren Blickwinkel zu ändern und die bereit sind, neue Wege für die Bewältigung ihres Schmerzes zu erkunden, gibt es seit einem halben Jahr in Heimenkirch eine Trauergruppe. Hier treffen sich Menschen, die ihren Lebenspartner verloren haben.
Unser Team hat sich die Frage gestellt, ob es auch im ländlichen Raum und in der heutigen Zeit genügend Unterstützung nach dem Tod des geliebten Partners gibt.
Alte Strukturen, wie sie bisher die Nachbarschaft oder die Kirche boten, scheinen sich zu verändern. Die Endgültigkeit des Todes und damit die Gefühle von Angst, Trauer und Einsamkeit bleiben hingegen unverändert. In unserer Gruppe legen wir das Augenmerk auf die Möglichkeit, sich mit seinem Schmerz in einem geschützten Rahmen zeigen zu können. Dabei wollen wir unterstützend wirken und positive und stärkende Impulse bieten, die unsere Sinne und somit unser Fühlen verändern können, damit das Leben der Betroffenen wieder Sinn bekommen darf.
Das Anliegen der Pfarreiengemeinschaft Heimenkirch ist es, gemeindeübergreifend und konfessionsunabhängig eine Anlaufstelle für trauernde Menschen im Paul-Bäck-Haus zu bieten.
Alle aus unserem Team haben unterschiedliche Erfahrungen mit Abschieden und Tod erlebt und zum Teil selbst die stärkende Kraft einer solchen Gruppe erfahren dürfen. So entstand der Wunsch, diese Hilfe auch anderen Menschen zu bieten.
Angela Stibe, Stefan Hauber, Ursula Kempter, Elfi Sandholzer
Auf die Frage: „Was ist der Grund für euer Engagement sagt Angela Stibe: „Ich möchte einfach da sein – mit offenem Ohr, Mitgefühl und dem Wunsch, Trauernde ein Stück auf ihrem Weg zu begleiten.“
Stefan Hauber: „Ich habe selbst erfahren, wie tröstlich es ist, über seinen quälenden Schmerz der Trauer, reden zu dürfen. Mit Menschen, die das verstehen.“
Ursula Kempter: „Bei meiner Arbeit als Heilpraktikerin für Psychotherapie, erlebe ich, welche Auswirkungen es haben kann, wenn Menschen keinen guten Weg finden ihrer Trauer zu begegnen. Der Verlust eines geliebten Menschen kann überwältigend sein, und der Wunsch, den Schmerz zu verdrängen, ist verständlich. Doch diese scheinbar einfache Lösung birgt ernsthafte Risiken für die psychische und körperliche Gesundheit.“
Wenn Sie Interesse an dieser Trauergruppen haben, melden Sie sich bitte bei Ursula Kempter (Trauerbegleiterin) unter der Telefonnummer 08381/83755.
Die Teilnahme ist offen, kostenfrei und unabhängig von den vorherigen und nachfolgenden Treffen.
Die nächsten Termine sind: Mittwoch: 06.08.2025, 01.10.2025, 03.12.2025
Jeweils von 17:00 Uhr bis ca. 19:00 Uhr
Wenn Sie an einem vertraulichen Einzelgespräch interessiert sind, ist Herr Pfarrer Helmut Wißmiller und Kaplan Manoj Kuriakose gerne bereit, einen Termin mit Ihnen zu vereinbaren.
„Trauer ist der Preis, den wir zahlen, wenn wir den Mut haben, andere zu lieben“ Irvin D. Yalom




Kiga Don Bosco
Markus Reichart 
M.Hauber
