Ablauf der Messe – Schluss

 

Mystagogische Katechese

Es wurde bereits angekündigt, dass im Laufe der Fastenzeit die verschiedenen Teile der Hl. Messe erklärt werden. Dies soll im Zuge der Kommunionvorbereitung erfolgen, aber auch den Gläubigen an sich, soll die Messe neu erklärt werden.
Am 5. Fastensonntag geht es um den Schluss:
 (nach dem Abräumen des Altars)
Der letzte Teil der Hl. Messe wollen wir jetzt noch betrachten. Wir dürfen dankbar sein, dass wir jetzt mit Jesus ganz vereint sind. Er in mir und ich in ihm. Diese Dankbarkeit darf in einem Moment der Stille seinen Platz haben, während der Priester mit den Ministranten den Altar abräumen. Das gemeinsame Danklied bringt die Gemeinschaft zum Ausdruck, dass wir alle mit Jesus vereint sind. Das Schlussgebet des Priesters rundet den Eucharistieteil ab. Dieses Gebet erfolgt gleich im Anschluss. Die Vermeldungen soll die Gemeinde informieren, was in der Pfarreiengemeinschaft in den kommenden Tagen geschieht. Als Abschluss der Messe werden Gläubigen zusätzlich mit dem Segen bestärkt. Vom Lateinischen benedicere, was wörtlich „gut sprechen“ heißt, soll der Segen sie in der kommenden Woche begleiten und beschützen. Die Messe schließt mit dem Satz des Priesters: „Gehet hin in Frieden.“ und das gläubige Volk antwortet: „Dank sei Gott.“ Wir alle sind also gesendet von Gott. Was wir an Gnade und Segen empfangen haben, dürfen wir als Christen in Form von Nächstenliebe weitergeben. Christstein lebt man nie für sich selbst. Ich hoffe, wir konnten ihnen etwas vom Verständnis der Hl. Messe in diesen Wochen mitgeben. Gehen wir nun gezielt Ostern entgegen und glauben an die Wirkung der Hl. Messe für unser Leben.