Pilger feiern 50 Jahre Wallfahrt zum Marienberg

33 Wallfahrer aus der Pfarreiengemeinschaft Heimenkirch pilgerten betend mit Domkapitular Armin Zürn und Pfarrer Martin Weber von Adelgunz bei Hergatz zur Marienkapelle der schmerzhaften Muttergottes bei Schwarzenbach. Der verstorbene Pfarrer Georg Bauer, ein geborener Hergatzer, hat 1969 diese Fußwallfahrt ins Leben gerufen, weil 1968 die Kapelle auf dem Mariaberg neu gebaut und eingeweiht wurde.Seit dieser Zeit pilgern jedes Jahr im Herbst die Wohmbrechster zum Marienberg, um in verschiedenen Anliegen zu beten, wie es im Wallfahrtsbuch festgehalten ist. In seiner Predigt sprach Domkapitular Zürn, dass Lobpreis, Dank und Bitte zum Pilger und Christ gehören. Der Lobpreis ist das allgemeine Glaubensbekenntnis des Christen. Der Dank ist die persönliche Lebensschule, dass wir unser Leben annehmen und es wertschätzen, auch vor Gott. Mit unseren Sorgen und Bitten dürfen wir zu Maria kommen und mit ihr im „Vater unser“ das „Dein Wille geschehe“ beten. Über 100 Gläubige feierten den Gottesdienst mit, den die Musikkapelle Wohmbrechts musikalisch mit der Schubert-Messe gestaltete. Pfarrer Martin Weber bedankte sich bei Domkapitular Armin Zürn, gebürtig aus Wohmbrechts, und gratnachträglich zum silberen Priesterjubjläum. Der Pfarrgemeinderat Wohmbrechs hat zu einem Stehempfang vor der Kapelle mit Kaffee, Kuchen und Getränke eingeladen.

Bild: Pater Manoj Kuriakose, Gemeindereferent Günther Heilos, Domkapitular Armin Zürn, Pfarrer Martin Weber
Bild: Marienkapelle bei Schwarzenbach
Bild: Gebhard Straub