Bittgang der Ortsbauernschaft Heimenkirch
Bereits zum fünften Mal fand in diesem Jahr der Bittgang der Ortsbauernschaft Heimenkirch statt. Anlass dafür war 2022 die Begebenheit, dass in der Zeit davor relativ viele Landwirte, auch solche, die mitten im Leben standen, plötzlich verstorben sind. Das hat alle sehr beschäftigt und es kam deshalb bei einer Sitzung zur Sprache. “Da haben wir beschlossen, jährlich einen Bittgang zu machen, bei dem für Gesundheit für Leib und Seele der Landwirte im Ort gebetet wird“, erklärte Ortsbäuerin und Organisatorin Johanna Fink.
Jedes Jahr wird ein anderes Thema gewählt. Um Gesundheit, Liebe und Zufriedenheit ging es dieses Mal. Kamen anfangs nur wenige, die sich diesem Bittgang anschlossen, so waren in diesem Jahr etwa 100 Personen unterwegs. Begleitet wurden sie auf ihrem Weg mit insgesamt vier Stationen von einer großen Abordnung der Musikkapelle Heimenkirch. Unter Leitung von Simon Ess spielten sie Lieder, die ins Ohr und ins Herz gehen, wie „Immer auf Gott zu vertrauen“. Von Lektorinnen wurden zu den diesjährigen drei Themen jeweils Erzählungen vorgelesen. Es waren kurze Geschichten die berühren, verzaubern, inspirieren und motivieren. Pfarrer Helmut Wißmiller griff diese Themen auf und übertrug sie versiert in das heutige Leben.
Nach den Stationen am Wegkreuz bei Berg, dem Bodenseekreuz und der Kapelle Oberhäuser war die letzte Station wie der Beginn wieder am Kirchplatz. Hier lasen Kinder Fürbitten für die Ortsbauernschaft vor. Sie baten Gott um Geduld und Verständnis füreinander, um Gesundheit für Körper und Seele und um Ruhe und ein zufriedenes Herz im Alltag. Nach einem abschließenden Gebet und dem Segen durch Pfarrer Wißmiller gab es im Bräustüble Meckatz in gemütlicher Runde eine verdiente Stärkung.
Bilder und Text: A. Feßler
- Start auf dem Kirchplatz
- Bittgang Berg
- Berg am Wegkreuz
- Auf dem Weg zum Bodenseekreuz
- Bittgang Richtung Bodenseekreuz
- An der Kapelle Oberhäuser

A. Feßler 







Ministranten Heimenkirch
Margret Hauber
Josef Kuhn 