Das Bodenseekreuz von Heimenkirch
Eigentlich sollte das neue Bodenseekreuz bei der Bergmesse an Christi Himmelfahrt gesegnet werden. Die Eisheiligen machten diesem Vorhaben jedoch einen Strich durch die Rechnung. So hat Pfarrer Helmut Wißmiller den kirchlichen Segen am 13. Mai nach der Bittmesse in der Kapelle Dreiheiligen gespendet. Er erinnerte daran, dass Jesus durch seinen Tod am Kreuz die Welt erlöste. „Herr, segne dieses Kreuz und stärke unseren Glauben.“
Das erste Kreuz kam 1985 an diesen Platz. Daher auch die Jahreszahl bei der Inschrift „Gott schütze unsere Fluren“. Seitdem ist es ein liebgewordener Anblick in Heimenkirch geworden. Weil das Kreuz immer den Witterungseinflüssen ausgesetzt ist, musste es 2006 das erste Mal erneuert werden und nun, 20 Jahre später war das Holz wieder morsch.
Pfarrer Wißmiller dankte der Vorstandschaft des Kapellenvereins Oberhäuser, unter deren Obhut das Kreuz steht, dass sie es an diesem Platz erhalten haben. „Es ist ein echtes Wahrzeichen von Heimenkirch.“ Man sehe vom Hochgrat bis zum Bodensee „und hat auch einen herrlichen Blick auf unseren Mittelpunkt: die Kirche St. Margareta.“ Zudem könne es von nahezu jedem Platz des Ortes aus gesehen werden.
Das Eichenholz dazu hat Daniel Keßler schon vor längerem dafür bereitgestellt, Michael Prinz und Georg Rast haben das Kreuz gezimmert, Robert Hengge hat die Schrift eingebrannt. Alle anderen Arbeiten wurden von den Mitgliedern der Vorstandschaft Hand in Hand gemeinsam bewerkstelligt.



Ministranten Heimenkirch 
Angela Feßler 
Angela Feßler 