Ablauf der Messe – Bußakt

Mystagogische Katechese

Es wurde bereits angekündigt, dass im Laufe der Fastenzeit die verschiedenen Teile der Hl. Messe erklärt werden. Dies soll im Zuge der Kommunionvorbereitung erfolgen, aber auch den Gläubigen an sich, soll die Messe neu erklärt werden.
Am 1. Fastensonntag beginnen wir mit der Einführung in den Bußakt:
Jede Messe beginnt mit dem Kreuzzeichen, das Zeichen, das uns an Jesu Kreuzigung und Auferstehung erinnert. In diesem Zeichen kommen wir am Sonntag zusammen und feiern es in der Hl. Messe. Die Begrüßung erfolgt zwar durch den Zelebranten, aber es ist Jesus, der uns zu seinem Gottesdienst einlädt. Wir sind also von Gott eingeladen, nicht vom Pfarrer. Dies unterstreicht den heiligen Charakter der Kirche, worum es uns im Eigentlichen geht, nämlich um Gott. Der Pfarrer führt dann ins Thema ein, worum es am heutigen Sonntag geht, meist eine kurze Einführung zum Evangelium ohne zuviel zu verraten. Der Bußakt ist der letzte Feinschliff um uns ganz und gar auf Gott konzentrieren zu können. Im sog. Schuldbekenntnis gestehen wir unsere Schuld ein und bitten Gott um seine Vergebung. Dann sind wir präpariert für die Hl. Messe und können mit den Engeln und Heiligen froh in den Gloriagesang einstimmen. Dieser entfällt allerdings in der Fastenzeit. An all den anderen Sonntagen wird dieser feierlich gesungen. Abgeschlossen wird der Eröffnungsteil mit dem Tagesgebet. Dann erfolgt der Wortgottesdienst mit der Lesung. Das wird dann nächste Woche genauer erläutert. Soweit wollen wir jetzt die Hl. Messe mit dem Schuldbekenntnis starten und Gott um seine Vergebung bitten.