Ablauf der Messe – Wortgottesdienst
Mystagogische Katechese
Es wurde bereits angekündigt, dass im Laufe der Fastenzeit die verschiedenen Teile der Hl. Messe erklärt werden. Dies soll im Zuge der Kommunionvorbereitung erfolgen, aber auch den Gläubigen an sich, soll die Messe neu erklärt werden.
Am 2. Fastensonntag geht es um den Wortgottesdienst (nach dem Tagesgebet):
Den folgenden Teil, den ich heute beschreibe ist der Wortgottesdienst. Er lässt uns teilhaben an dem Wort Gottes, das gesetzt ist und uns die Wahrheit über Gott näher bringen will. Zunächst startet dieser Teil mit der Lesung. Eigentlich zwei Lesungen, eine aus dem Alten Testament und eine aus dem Neuen Testament, die meistens ein Paulusbrief ist. Weil aber nicht genügend Zeit ist und wir die Aufmerksamkeit auf die Hörer anpassen, nehmen wir nur eine Lesung. Die 1. Lesung aus Alten Testament nimmt Bezug auf das Evangelium, deshalb entscheiden wir uns oft für diese. Das Evangelium ist die frohmachende Botschaft und handelt immer aus dem Leben Jesu. Es ist lebendiges Wort Gottes und darf so zum Ausdruck gebracht werden, dass wir es neu erleben im Hier und Jetzt. Leichter fällt es uns wenn wir es uns bildlich vor Augen führen, wie Jesus gewirkt hat. In der Predigt sollen die Schrifttexte vereinfacht mit lebensnahen Beispielen erhellt werden. Mithilfe des Hl. Geistes gelingt mir das dann mehr oder weniger gut. 😉 Im Glaubensbekenntnis bestärken wir unsern Glauben und stimmen dem Gehörten und unseren Gedanken, die mir gekommen sind, zu. Abgerundet wird der Wortgottesdienstteil mit den Fürbitten. Sie sind immer Bitten für die anderen, nicht für uns selbst. Diese Bitten schicken wir in guter Absicht zum Himmel in der Hoffnung, dass sie in Erfüllung gehen.


